Boxen

Boxer Murat Yildirim im Kampf gegen Mihail Cvasiuc.

Seit 1904 ist Boxen olympisch und begann in St. Loius mit sieben Gewichtsklassen. Eine kleine Unterbrechung gab es bei den Spielen 1912 in Stockholm, denn in Schweden war das olympische Boxen oder auch „Amateurboxen“ genannt verboten. Als klassischer Vereinssport wird das olympische Boxen einheitlich unter dem Dach der AIBA und ihrer nationalen Fachverbände (in Deutschland der »Deutsche Boxsport-Verband« – DBV) organisiert und im Gegensatz zum Profiboxen vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) anerkannt. Bis 2008 wuchs die Anzahl der Gewichtsklassen auf elf an.

Bei den Olympischen Spielen in London 2012 kämpften erstmals Frauen in drei Gewichtsklassen um Medaillen. Für die Finals – Berlin 2019 wird mit alten Gewohnheiten gebrochen, die Meisterschaft werden in den Sommer vorverlegt. Zudem werden die Frauen und Männer am selben Wochenende in Berlin um die Titel boxen. Bundesweit sind im DBV und seinen angeschlossenen Landesverbänden in 827 Vereinen knapp 76.000 Boxsportler organisiert (Stand Januar 2017, Quelle: DOSB).