Moderner Fünfkampf

Rückenansicht vom 1,96 Meter großen Alexander Nobis während eines Fechtwettkampfs.

Moderner Fünfkampf geht auf eine Idee von Pierre de Coubertin, dem Begründer der Olympischen Spiele der Neuzeit, zurück. Er gehört seit 1912 ununterbrochen zum olympischen Programm. Die Kombination aus fünf ganz unterschiedlichen Disziplinen macht seinen besonderen Reiz aus und fordert ein enormes Maß an Vielseitigkeit. Format und Distanzen sind für Frauen und Männer gleich. In den Finals, die in der Regel an einem Tag ausgetragen werden, treten bis zu 36 Athletinnen und Athleten gegeneinander an.

Moderner Fünfkampf setzt sich zusammen aus:

  • Degenfechten (jede/r gegen jede/r)
  • Schwimmen (200 Meter Freistil)
  • Springreiten (Parcourlänge bis 450 Meter mit 12 Hindernissen)
  • Schießen und Laufen, kombiniert im Laser-Run (auf jeden der vier Schießdurchgänge mit der Laser-Pistole folgt eine 800-Meter-Laufrunde)